Billiger heißt weniger Leistung:
Wie Hochschulen die Beratungsqualität riskieren

Karin Gavin-Kramer

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Dieser Beitrag wurde schon in der Ausgabe 2/2019 der Zeitschrift für Beratung und Studium (ZBS) angekündigt, wird aber voraussichtlich erst in der Ausgabe 3/2019 erscheinen. Weil Fragen der Beratungsqualität auch auf Tagungen der GIBeT immer wieder thematisiert werden, stellt der Verlag den Text zur Vorbereitung auf die vom 4. bis 6. September in Köln stattfindenden GIBeT-Fachtagung schon jetzt kostenlos zur Verfügung:

Es geht in Karin Gavin-Kramers Beitrag um die wachsende Problematik einer willkürlichen Interpretation von Allgemeiner Studienberatung, ihren Aufgaben und Voraussetzungen durch zahlreiche nichtuniversitäre Hochschulen, aber auch einige Universitäten. Entsprechend chaotisch präsentiert sich die Eingruppierungspraxis: Stellenausschreibungen für "Studienberatung" nennen Entgeltgruppen von 9 bis 13 TV-L. Außer Sparpräferenzen und dem hausinternen Vergütungsgefüge dürften zu den Gründen dafür auch schlichte Unkenntnis der Hochschulverwaltung und Wissensdefizite bei der Stellenbewertung zählen. Dabei müsste, wer Wissenschaft anbietet – und das wollen längst auch viele Fachhochschulen – bei Fragen der Studienentscheidung auch nahebringen, was der Umgang mit Wissenschaft verlangt, um Wechsel und Abbruch vorzubeugen.

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