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Reihe
Hochschulwesen: Wissenschaft und Praxis |
Christoph Oehler:
Staatliche Hochschulplanung in Deutschland
Rationalität
und Steuerung in der Hochschulpolitik
Seit
den ersten Empfehlungen des- Wissenschaftsrates zum Ausbau der
Hochschulen 1960 stieg die Zahl der Studierenden an den Hochschulen
von rund 290 000 auf rund 1,8 Mio., versechsfachte sich die
Anzahl der Hochschullehrer und wurde für das Hochschulwesen
annähernd eine Billion DM an öffentlichen Mitteln
aufgewendet. Der Au sbau und die Neugründung von Hochschulen
fanden innerhalb dieses Zeitraumes im Rahmen von Hochschulplanungen
der Bundesländer und des Gesamtstaates statt. Die Phase
der Hochschulplanung, einschließlich der zentralen Planung
in der ehemaligen DDR, wird im vorliegenden Band u.a. anhand
der wichtigsten Planungsdokumente historisch rekonstruiert.
Der Verfasser untersucht dabei 'auch die Planung von Studienreformen,
die Forschungsförderung, Strukturveränderungen im
Hochschulwesen und die Berufschancen der Hochschulabsolventen.
Im Kern geht es jedoch um die hochschulpolitische Frage, ob
Hochschulplanung zu mehr Rationalität im Sinne gerechterer
Verteilung von Berufschancen und besserer Qualifikation für
die gesellschaftlichen Aufgaben der kommenden Jahre führt.
Die Phase der Hochschulplanung wird vom Verfasser deshalb abschließend
auf dem Hintergrund sozialwissenschaftlicher Erklärungsmodelle
für das Verhältnis zwischen Staat und Hochschule überhaupt
interpretiert.
Zum Autor:
Prof. Dr. Christoph Oehler, war an Hochschulplanungen
in Ministerien beteiligt und hat seit seiner Berufung an die
Universität Gesamthochschule Kassel Projekte u.a. zum
Forschungstransfer, zur Hochschulgeschichte, zur Bildungspolitik
und zur Studienreform durchgeführt.
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