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Philipp
Pohlenz und Antje Oppermann (Hg.):
Lehre und Studium professionell evaluieren: Wie viel Wissenschaft
braucht die Evaluation?
In den letzten Jahren ist das Aufgabenspektrum der Evaluation
von Lehre und Studium deutlich breiter geworden: Sie soll Leitungsentscheidungen
auf eine informierte Grundlage stellen, soll Wirkungen der Lehre
im Sinne eines Wissens- und Kompetenzgewinns der Studierenden
messen, soll dadurch zur Qualitätssicherung und –entwicklung
und zu Innovationen in Lehre und Studium beitragen. Analog steigen
die Anforderungen, die an die „Evaluatorinnen und Evaluatoren“
zu richten sind. Diese beziehen sich bspw. auf methodische Kompetenzen
oder Feldkenntnisse im Bereich des Managements von Hochschulen.
Gleichzeitig ist Evaluation zumeist nicht unmittelbar im Wissenschaftsbetrieb
in Forschung und Lehre angesiedelt. Vielmehr ist sie dabei,
sich zu einer Leitungsaufgabe zu entwickeln, die sich ihrerseits
auf die Unterstützung des Wissenschaftsbetriebes bei der
akademischen Selbstreflexion bezieht.
Die 10. Jahrestagung des Arbeitskreises Qualitätsmanagement
und Evaluation der Berliner und Brandenburger Hochschulen (im
März 2009 an der Universität Potsdam) machte diese
Entwicklungen zum Thema. Sie fragte danach, wie viel Wissenschaft
die Evaluation braucht, um ein wissenschaftsadäquates Qualitätssicherungsinstrument
zu sein
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