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Walkenhorst,
Ursula/Nauerth, Annette/Bergmann-Tyacke, Inge/Marzinzik, Kordula
(Hg.):
Kompetenzentwicklung
im Gesundheits- und Sozialbereich
Vielfältige
Veränderungen in der Gesellschaft und neue Anforderungen
in der Arbeitswelt machen es erforderlich, die eigenen Kompetenzen
umfassend zu reflektieren, einzuschätzen und ggf. zu erweitern.
Die Entwicklung, Messung und Anrechnung von Kompetenzen stellt
damit in der heutigen Zeit sowohl in der beruflichen Praxis
als auch in der Aus-, Fort- und Weiterbildung ein zentrales
Thema dar. Der Kompetenzforschung kommt hierbei eine bedeutsame
Rolle zu. Fragestellungen zu diesem Thema werden aus der Perspektive
unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen aufgegriffen
und bearbeitet. Der vorliegende Band widmet sich dieser Thematik
aus der Perspektive der Gesundheits- und Sozialberufe. Die Diskussionen
um die Analyse und Entwicklung von Kompetenzprofilen, Möglichkeiten
zur Messung und Anrechnung von Kompetenzen aus der beruflichen
Praxis auf Hochschulstudiengänge sowie die theoretische
Betrachtung des derzeitigen Kompetenzverständnisses werden
durch aktuelle Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Kompetenzforschung
in diesem Band dargestellt und diskutiert. Hier zeigt sich für
den Gesundheits- und Sozialbereich eine differenzierte und vielfältige
Auseinandersetzung.
Hintergrund dieser Veröffentlichung ist die Entwicklung
der Kompetenzplattform „KomPASS“ an der Fachhochschule
Bielefeld. „KomPASS´“ ist ein Verbund von
Forschern und Forscherinnen aus den Bereichen Pflege und Gesundheit
sowie Sozialwesen, die sich sowohl anwendungs- als auch grundlagenorientiert
mit der Thematik „Kompetenzentwicklung im Gesundheits-
und Sozialbereich“ beschäftigen.

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Frauke Gützkow und Gunter Quaißer (Hg.):
Jahrbuch Hochschule gestalten 2007/2008
Denkanstöße in einer föderalisierten Hochschullandschaft
Die Auswirkungen
der Föderalismusreform I auf das Hochschulwesen zeichnen
sich ab: Nichts weniger als die Abkehr vom kooperativen Föderalismus
steht an, das Hochschulrahmengesetz wird abgeschafft, die
Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung
(BLK) auf eine Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) reduziert
– der Rückzug des Bundes hat regelrecht ein Vakuum
hinterlassen. Das Prinzip der Kooperation wird zugunsten des
Wettbewerbs aufgegeben, einem zentralen Begriff aus der neoliberalen
Ökonomie. Anscheinend arbeitet jeder darauf hin, zu den
Gewinnern im Wettbewerb zu gehören – dass es zwangsläufig
Verlierer geben wird, nicht nur unter den Hochschulen sondern
auch zwischen den Hochschulsystemen der Länder, wird
noch viel zu wenig thematisiert.
Die Interessen der Studierenden und der Beschäftigten
der Hochschule werden genauso vernachlässigt wie die
demokratische Legitimation und die Transparenz von Entscheidungsverfahren.
Uns erinnert die Föderalismusreform an den Kaiser aus
Hans Christian Andersens Märchen. Er wird angeblich mit
neuen Kleidern heraus geputzt und kommt tatsächlich ziemlich
nackt daher.

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Barbara
Schwarze, Michaela David, Bettina Charlotte Belker (Hg.)
Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften und der
Informatik
Gender- und Diversityelemente in Lehre und Forschung an den
Hochschulen tragen zu einer verstärkten Zielgruppenorientierung
bei und steigern die Qualität durch die bewusste Einbindung
der Nutzerinnen und Nutzer – seien es Studierende, Lehrende
oder Anwenderinnen und Anwender in der Praxis. Die Integration
in die Lehrinhalte und –methoden trägt dazu bei,
die Leistungen von Frauen in der Geschichte der Technik ebenso
sichtbar zu machen wie ihre Beiträge zur aktuellen technischen
Entwicklung. Sie werden als Anwenderinnen, Entwicklerinnen,
Forscherinnen und Vermarkterinnen von Technik neu gesehen
und sind eine interessante Zielgruppe für innovative
Hochschulen und Unternehmen.
Parallel zeigt sich – unter Gender- und Diversityaspekten
betrachtet – die Vielfalt bei Frauen und Männern:
Sie ermöglicht eine neue Sicht auf ältere Frauen
und Männer, auf Menschen mit Benachteiligungen und/oder
Behinderungen, mit anderem kulturellen Hintergrund oder aus
anderen Ländern.
In diesem Band stehen vor allem Entwicklungen und Beispiele
aus Lehre, Praxis und Forschung der Ingenieurwissenschaften
und der Informatik im Vordergrund, aber es werden auch Rahmenbedingungen
diskutiert, die diese Entwicklung auf struktureller und kultureller
Ebene vorbereiten.
Der Vielfalt dieser Themen entsprechen auch die verschiedenen
Perspektiven der Beiträge in den Bereichen:
-
Strukturelle und inhaltliche Gestaltungsmöglichkeiten
einer familien- und gendergerechten Hochschule,
-
Zielgruppenspezifische
Perspektiven für technische Fakultäten,
-
Gender-
und Diversityaspekte in der Lehre,
-
Gendergerechten Didaktik am Beispiel der Physik und der
Mathematik,
-
Gender
und Diversity in der angewandten Forschung und Praxis.

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Peter
Viebahn
Lernerverschiedenheit und soziale Vielfalt im Studium
Differentielle Hochschuldidaktik aus psychologischer
Sicht
Mit der Einführung der gestuften Studiengänge und
der Internationalisierung der Ausbildung hat sich das Bildungsangebot
von Hochschulen in hohem Maße ausdifferenziert und es
werden zunehmend unterschiedliche Studierendengruppen angesprochen.
Diese Entwicklung konfrontiert die Hochschuldidaktik in verschärfter
Weise mit der grundsätzlichen Problematik: Wie kann die
Lernumwelt Hochschule so gestaltet werden, dass dort ganz unterschiedliche
Studierende ihr Lernpotential entfalten können?
Eine Antwort auf diese Frage gibt diese Arbeit. Sie führt
in das Konzept der Differentiellen Hochschuldidaktik ein. Im
allgemeinen Teil werden hochschuldidaktisch relevante Modelle
zur Individualität des Lernens (z.B. konstruktivistischer
Ansatz) und die bedeutsamen psychischen und sozialen Dimensionen
studentischer Unterschiedlichkeit in ihrer Bedeutung für
das Lernen erläutert. Im angewandten Teil wird eine Vielzahl
von konkreten Anregungen zur Optimierung des Lernens für
die verschiedenen Lernergruppen geboten.
Ein Autoren- und ein Sachwortverzeichnis ermöglichen eine
gezielte Orientierung.
Dieses Buch richtet sich an Hochschuldidaktiker, Studienplaner
und Lehrende, die einen produktiven Zugang zur Problematik und
Chance von Lernerheterogenität finden wollen.

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Wolff-Dietrich Webler
Zur Entstehung der Humboldtschen Universitätskonzeption
Statik und Dynamik der Hochschulentwicklung in Deutschland-
ein historisches Beispiel
Insbesondere für diejenigen, die genauer wissen wollen,
was sich hinter der Formel „die Humboldtsche Universität”
verbirgt, bietet sich die Gelegenheit, wesentliche historische
Ursprünge der eigenen beruflichen Identität in der
Gegenwart kennen zu lernen.
Die Grundlagen der modernen deutschen Universität sind
in einigem Detail nur Spezialisten bekannt. Im Alltagsverständnis
der meisten Hochschulmitglieder wird die Humboldtsche Universitätskonzeption
von 1809/10 (Schlagworte z.B.: „Einheit von Forschung
und Lehre”, „Freiheit von Forschung und Lehre; Staat
als Mäzen”, „Gemeinschaft der Lehrenden und
Lernenden”) häufig mit der modernen deutschen Universität
gleichgesetzt, ihre Entstehung einer genialen Idee zugeschrieben.
Die vorliegende Studie zeigt, unter welchen gesellschaftlichen
und universitären Bedingungen sich einige zentrale Merkmale
ihrerKonzeption schon lange vor 1800 entwickelt haben, die heute
noch prägend sind. Dies wird anhand der akademischen Selbstverwaltung,
der Lehrfreiheit und der Forschung vorgeführt. Die über
50 Jahre ältere, seit mindestens Mitte des 18. Jahrhunderts
anhaltende Entwicklungsdynamik wird lebendig. Schließlich
wird als Perspektive skizziert, was aus den Elementen der Gründungskonzeption
der Berliner Universität im Laufe des 19. Jahrhunderts
geworden ist.
Der Text (1986 das erste Mal erschienen) bietet eine gute Gelegenheit,
sich mit den wenig bekannten Wurzeln der später vor allem
Wilhelm von Humboldt zugeschriebenen Konzeption und ihren wesentlichen
Merkmalen vertraut zu machen.

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Karin
Reiber
Forschendes Lernen in schulpraktischen Studien - Methodensammlung
Ein Modell für personenbezogene berufliche Fachrichtungen
In kaum
einem Zusammenhang wird das Theorie-Praxis-Verhältnis
so nachdrücklich postuliert wie für die Lehrerbildung.
Da jedoch Praxisphasen während des Studiums nicht zwangsläufig
zum Aufbau berufswissenschaftlicher Kompetenzen beitragen,
ist die enge Verzahnung von schulpraktischen Studien mit den
bildungswissenschaftlichen Anteilen des Studiums erforderlich.
Diese Methodensammlung ermöglicht einen forschenden und
reflexiven Zugang zur berufspädagogischen Bildungspraxis.
Die hier versammelten Methoden erschließen Schul- und
Ausbildungswirklichkeit auf der Basis wissenschaftlicher Leitfragen,
die sich aus dem bildungswissenschaftlichen Studium an der
Hochschule ableiten. Auf der Basis dieser Methodensammlung
können Studierende personenorientierter beruflicher Fachrichtungen
schulpraktische Studien theoriegestützt als Praxisforschung
vorbereiten, durchführen und auswerten..

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