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Neuerscheinungen 2005

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Bestellhotline ( 10-14.00 Uhr ): 0521 923610-0
oder per email: info@universitaetsverlagwebler.de

Frauke Gützkow und Gunter Quaißer (Hg.):
Jahrbuch Hochschule gestalten 2005
Denkanstöße zum Bologna-Prozess

In den letzten Jahren hat die Hochschulpolitik angestoßen durch den Bologna-Prozess eine ungeahnte Dynamik entwickelt. Das Jahrbuch Hochschule gestalten 2005, das mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung erscheint, liefert handfeste Informationen zum Stand der Umsetzung, aber auch eine kritische Reflexion des Prozesses im internationalen Vergleich. Die Zusammenstellung der Beiträge bietet einen differenzierten Zugang zu verschiedenen Aspekten des Bologna-Prozesses, insbesondere zur Einführung von Bachelor- und Masterstudien-gängen. Im Kontext mit weiteren aktuellen hochschulpolitischen Debatten und Entwicklungen wie Elite, Hochschulsteuerung, Geschlechtergerechtigkeit oder Qualitätssicherung werden in den Beiträgen grundlegende Fragen der Hochschulgestaltung und Hochschulpolitik bearbeitet. Die Autorinnen und Autoren kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Hochschulforschung sowie aus Kultusverwaltung, Hochschulleitung und Gewerkschaft. Die Lektüre des Jahrbuchs soll "Denkanstöße zum Bologna-Prozess" geben - für die Menschen, die sich in der Hochschulforschung oder an den Fachbereichen mit der Studienreform auseinandersetzen und für diejenigen, die die Hochschulen gestalten oder von Hochschulgestaltung betroffen sind: In Hochschulleitungen und -gremien, in Akkreditierungsagenturen, Ministerien, Verbänden, Gewerkschaften, Stiftungen, Personal- und Betriebsräten, Allgemeinen Studierendenausschüssen oder als Gleichstellungsbeauftragte.

 

Christa Cremer-Renz / Hartwig Donner (Hg.):
Die innovative Hochschule
Aspekte und Standpunkte

Beiträge zu einer Vortragsreihe anlässlich der Fusion von Fachhochschule Nordostniedersachsen und Universität Lüneburg

Machen Finanznot, politische Wechselbäder und gesellschaftliches Anspruchsdenken die Hochschulen kaputt? Oder birgt auch die aktuelle Krise unseres Bildungssystems eine Chance?
Not macht erfinderisch, weiß nicht nur der Volksmund. Die elf Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes - durchweg bildungspolitische Expertinnen und Experten - belegen mit Fallbeispielen und stichhaltigen Analysen, dass der Legitimationsdruck, dem sich die Hochschulen seit einigen Jahren ausgesetzt sehen, nicht nur negative Auswirkungen hat. Neben Befürchtungen und Widerstand gegen Sparmaßnahmen und daraus erwachsende grundsätzliche Veränderungen im Bildungssystem werden zunehmend die Impulse für eine innovative Hochschulpolitik sichtbar.
Niedersachsen beispielsweise hat mit seinem Hochschuloptimierungskonzept 2003 schmerzliche Einschnitte in das Hochschulsystem des Landes beschlossen. Zugleich gelang mit der Fusion von Universität Lüneburg und Fachhochschule Nordostniedersachsen ein großer Schritt nach vorn in Richtung Hochschulreform. Seit dem 1. Januar 2005 sind die beiden Hochschulen zu einer Modelluniversität im Bologna-Prozess zusammen geführt.
Aufgaben, Profil und Struktur der neuen Universität waren im Wintersemester 2004/05 Thema einer Ringvorlesung mit namhaften nationalen und internationalen Expertinnen und Experten. Die Beiträge zur Vortragsreihe dokumentiert dieser Sammelband.

 

Peer Pasternack
Politik als Besuch. Ein wissenschaftspolitischer Feldreport aus Berlin

"Niemand studiert Medizin, um anschließend krank zu werden", gibt der Politikwissenschaftler und Hochschulforscher Peer Pasternack zu Protokoll - und geht gleichwohl für zwei Jahre in die Wissenschaftspolitik. Als Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung im Senat von Berlin hatte er sich umständehalber insbesondere mit Haushaltspolitik zu befassen. Was das für Wissenschaftspolitik bedeutet, lässt sich hier kurzweiliger, als das Thema vermuten lässt, nachlesen. Pasternack legt einen analytischen Feldreport vor, der keine Anekdotensammlung ist, in dem sich aber, so der Autor, "manches aus Gründen, die in der jeweiligen Sache selbst liegen, nur mit ironischer Färbung" wiedergeben lässt. Wer authentische Auskünfte über die Gestaltungsmechanismen von Hochschul- und Forschungspolitik sucht, wird mit diesem Bericht ebenso bedient, wie diejenigen, die nach Zusammenhang, Wechselwirkung und Entkopplung von analytischem Wissen und politischen Handeln fragen, wie auch diejenigen, die sich für die Untiefen der Berliner Landespolitik interessieren

 

Falk Bretschneider / Peer Pasternack
Handwörterbuch der Hochschulreform

Die deutsche Hochschulreformdebatte hat sich seit einiger Zeit konzeptionell erheblich verbreitert. Vor allem die Internationalisierung incl. der europäischen Hochschulintegration sowie Referenzen betriebswirtschaftlicher Art kennzeichnen diese Entwicklungen. Mit den neuen Konzepten erweitert sich auch das Reformvokabular. Manches dabei wird gut klingende Modeerscheinung bleiben, anderes sich als unverträglich mit Auftrag und Funktion von Hochschulen er-weitern. Doch viele dieser konzeptionellen und begrifflichen Transfers aus anderen Handlungsfeldern werden die Hochschulreformen dauerhaft begleiten. Das sollte indes keine Einstiegshürde für die Beteili-gung an den diesbezüglichen Debatten und Entwick-lungen darstellen. Um den Einstieg zu erleichtern und die Orientierung dauerhaft zu verbessern, ist das "Handwörterbuch der Hochschulreform" der richtige Begleiter. Es erläutert in kurzen und prägnanten Begriffserklärungen sowohl das neue Reformvokabular wie auch ältere Begriffe, die im Kontext der aktuellen Hochschulreformen relevant sind.

 

Stefanie Schwarz, Don F. Westerheijden, Meike Rehburg (Hg.)
Akkreditierung im Hochschulraum Europa

Überblick gewinnen, von anderen lernen...

Die gravierende Umstellung der Studiensysteme im Zuge des Bologna-Prozesses hat zunehmenden Bedarf an Qualitätssicherung ausgelöst.
Infolgedessen haben fast alle europäischen Staaten Verfahren zur Akkreditierung von Hochschulen, Studienprogrammen oder Akademischen Graden entwickelt. Die Vielfalt ist kaum noch überschaubar. Nicht zuletzt interessiert die Frage, inwieweit es in Deutschland im Vergleich zu europäischen Nachbarländern gelungen ist, die Qualitätssicherungsmaßnahmen mit Augenmaß auf das Notwendige zu beschränken.
Der vorliegende Band gibt ausführlich Antwort auf Fragen zum derzeitigen Stand und den Entwicklungen der Akkreditierung im europäischen Hochschulraum. In einer vergleichenden Analyse werden zunächst 20 europäische Länder hinsichtlich ihrer Akkreditierungs- und Evaluierungsverfahren vorgestellt. Im Anschluss wird der aktuelle Stand der Implementierung von Akkreditierungsmaßnahmen im deutschen Hochschulsystem aufgezeigt. Danach werden sieben Beispiele ausgewählter länderspezifischer Ergebnisse detailliert dargestellt.
An Länderberichten wurden die großen europäischen Protagonisten berücksichtigt, ergänzt um osteuropäische Beispiele. Schließlich folgen Länder, deren Situation oft mit jener in Deutschland verglichen wird. Dabei wurden das Vereinigte Königreich, Frankreich und Spanien, Ungarn und Polen sowie Norwegen und Dänemark ausgewählt.

 

Werner Kretschmar und Ernst Plietz
Die Vorlesung - eine Anleitung zu ihrer Gestaltung

Vorlesungen sind seit jeher hochschultypische Lehrform. Daran wird sich schon wegen der hohen Studierendenzahlen nichts ändern, obwohl die Vorlesung häufig zu hohe Anforderungen an die Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit der Hörer stellt. Es bedarf einer durchdachten Planung und Darbietung des Lehrstoffes, wenn der von den Lehrenden angestrebte Orientierungs- und Lerneffekt zumindest bei der Mehrzahl ihrer Studierenden erzielt werden soll.
Die vorliegende Schrift geht auf die mit Vorlesungen verfolgten Absichten ein sowie darauf, wie die Zuwendung der Lernenden zum Lehrinhalt (besser) erreicht werden kann. Es folgen Hinweise, wie die Lehrenden die Faßlichkeit des zu Vermittelnden verbessern können und wie das Behalten des Gehörten gefördert werden kann. Schließlich wird auf personale Momente für Vorlesungserfolg und auf die Struktur von Vorlesungen eingegangen.
Didaktisch und psychologisch begründete Empfehlungen wie in dieser Schrift können den jüngeren Lehrenden bei der Planung und Ausführung ihrer Lehrvorhaben helfen. Auch erfahrene Dozenten werden Anregungen finden.
Die Autoren sind erfahrene Hochschulpädagogen, die sich über lange Jahre intensiv mit Lehre und Lernen und insbesondere mit Vorlesungen auseinander gesetzt und viele Generationen von Lehrenden ausgebildet haben.

 

Anke Hanft / Isabel Müskens (Hg.)
Bologna und die Folgen für die Hochschulen

Das deutsche Hochschulsystem ist in Bewegung geraten. Während Hochschulforscher noch vor einigen Jahren zweifelten, ob Hochschulen überhaupt reformierbar seien, vollzieht sich der Wandel nun in einem ungeahnten und vor allem im Ausland mit Erstaunen wahrgenommenen Tempo. Maßgeblich dazu beigetragen hat die "Bologna-Erklärung", mit der die europäischen Bildungsminister 1999 die Schaffung eines europäischen Hochschulraums einleiteten.

Im vorliegenden Band wird der "Bologna-Prozess" aus einer europäischen Perspektive betrachtet. Die Autoren widmen ihre Aufmerksamkeit dabei nicht nur der in den verschiedenen EU-Ländern mehr oder weniger weit fortgeschrittene Einführung von gestuften Studiengängen und -abschlüssen sowie den ersten Erfahrungen mit Bachelor-Absolventen. Als weitere entscheidende Elemente des Bologna-Prozesses werden Employabilty und strukturelle Konvergenz, Zugänge zum und Übergänge im Hochschulsystem sowie die Etablierung des lebenslangen Lernens und die Anerkennung von Vorleistungen in den Beiträgen ebenso in den Blick genommen wie neue Formen der Bescheinigung von Studienleistungen und Schritte auf dem Weg von der lehr- zur lernorientierten Hochschule.

 

Michael Craanen / Ludwig Huber (Hg.)
Notwendige Verbindungen
Zur Verankerung von
Hochschuldidaktik in Hochschulforschung

Hochschuldidaktische Fortbildung für die Lehrenden an Hochschulen ist jetzt überall gefragt, nachdem endlich anerkannt wurde, dass sie zur Verbesserung der Qualität der Lehre notwendig ist. Aber wird auch anerkannt, dass ihre eigene wissenschaftliche Grundlage ständig weiter entwickelt werden muss?

Dieser Band argumentiert vielstimmig für die Verankerung von Hochschuldidaktik in Hochschulforschung. In Beiträgen von Experten der wichtigsten Fachgebiete der Hochschulforschung wird deutlich, wie die Hochschuldidaktik durch Teilnahme an ihr Orientierung über den gesellschaftlichen Ort und Auftrag der Hochschule, die beruflichen Anforderungen und die Bildungsziele für die Studierenden gewinnen muss und kann; Analysen der Situation und persönliche Voraussetzungen von Lehrenden und Studierenden werden zu Herausforderungen der Didaktik, deren Antworten wiederum in Curriculum- und Lehr-Lern-Forschung begründet werden müssen; Konzepte für die Selbsterforschung der Hochschule als Institution und Methoden für die Evaluation treten hinzu. Alles dies formt sich zu einem Kranz anregender Beispiele für "notwendige Verbindungen" von Hochschuldidaktik und Hochschulforschung, die wegweisend sind für die weitere Entwicklung von beiden.

 

Ulrike von Holdt, Christiane Stange, Kurt Schobel (Hg.):
Qualitative Aspekte von Leistungspunkten:
Chancen von Bachelor- und Masterstudiengängen

Die Einführung von Leistungspunktsystemen und die Modularisierung von Studiengängen sind wesentliche Elemente der aktuellen Studienstrukturreform. Die Einführung eines Leistungspunktesystems soll mit seiner Transferfunktion maßgeblich zur wechselseitigen Anerkennung von Studienleistungen beitragen. Die Anerkennung ist abhängig von der erzielten Lernleistung der Studierenden. Aber eine rein quantitative, arbeitszeitbasierte Kreditierung der Lernleistung reicht nicht aus. Die Zukunft gehört der Beschreibung von Kompetenzspektren der Absolventen. Die Fähigkeiten werden gegenüber dem bisherigen nebulösen Dickicht der Auflistung von Lehrstoffen transparent. Messbare Fähigkeiten werden zu Indikatoren der Qualität der Ausbildung. Der vorliegende Band greift die Diskussionspunkte auf und erörtert, wie neue Curricula geplant werden können, welche Faktoren innovativ sind, welche speziellen Lehr- und Lernformen hierzu herangezogen werden können und wie sie organisiert sein müssen, um qualitative Rückschlüsse auf Lernleistungen zuzulassen und eine vereinfachte Anrechnung dieser Leistungen zu gestatten.

Die Beiträge gehen größtenteils auf eine Tagung zurück, die im Rahmen des Programms „Entwicklung eines Leistungspunktsystems an Hochschulen“ der Bund-Länder-Kommission für Forschungsförderung und Bildungsplanung im Juli 2004 in Hannover stattfand.

 
Helen Knauf:
Tutorenhandbuch
Einführung in die Tutorenarbeit

Das Tutorenhandbuch bietet eine grundlegende Einführung in die Tutorenarbeit und kann als Ideenschatz für die Gestaltung von Tutorien und Workshops zur Tutorenqualifizierung dienen. Einzelne Veranstaltungskonzepte laden zur Nachahmung ein; Erfahrungsberichte aus der Tutorenarbeit zeigen, wie Tutorien an Hochschulen etabliert werden können.

Das Handbuch gibt in übersichtlicher Form Antworten u.a. zu den Fragen:
Was ist Tutorenarbeit?
Wie kann erfolgreiche Tutorenarbeit geleistet werden?
Welche Methoden finden Anwendung?

Für jeden, der sich mit Tutorenarbeit beschäftigt, ist dieses Buch ein unentbehrliches Arbeitsmittel.

 
 
 
weitere Titel in Vorbereitung; nähere Informationen in Kürze hier
 

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