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2003
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Frauke
Gützkow und Gunter Quaißer (Hg.):
Jahrbuch Hochschule gestalten 2005
Denkanstöße
zum Bologna-Prozess
In den letzten
Jahren hat die Hochschulpolitik angestoßen durch den Bologna-Prozess
eine ungeahnte Dynamik entwickelt. Das Jahrbuch Hochschule gestalten
2005, das mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung
erscheint, liefert handfeste Informationen zum Stand der Umsetzung,
aber auch eine kritische Reflexion des Prozesses im internationalen
Vergleich. Die Zusammenstellung der Beiträge bietet einen
differenzierten Zugang zu verschiedenen Aspekten des Bologna-Prozesses,
insbesondere zur Einführung von Bachelor- und Masterstudien-gängen.
Im Kontext mit weiteren aktuellen hochschulpolitischen Debatten
und Entwicklungen wie Elite, Hochschulsteuerung, Geschlechtergerechtigkeit
oder Qualitätssicherung werden in den Beiträgen grundlegende
Fragen der Hochschulgestaltung und Hochschulpolitik bearbeitet.
Die Autorinnen und Autoren kommen aus unterschiedlichen Bereichen
der Hochschulforschung sowie aus Kultusverwaltung, Hochschulleitung
und Gewerkschaft. Die Lektüre des Jahrbuchs soll "Denkanstöße
zum Bologna-Prozess" geben - für die Menschen, die
sich in der Hochschulforschung oder an den Fachbereichen mit
der Studienreform auseinandersetzen und für diejenigen,
die die Hochschulen gestalten oder von Hochschulgestaltung betroffen
sind: In Hochschulleitungen und -gremien, in Akkreditierungsagenturen,
Ministerien, Verbänden, Gewerkschaften, Stiftungen, Personal-
und Betriebsräten, Allgemeinen Studierendenausschüssen
oder als Gleichstellungsbeauftragte.

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Christa
Cremer-Renz / Hartwig Donner (Hg.):
Die innovative Hochschule
Aspekte
und Standpunkte
Beiträge
zu einer Vortragsreihe anlässlich der Fusion von Fachhochschule
Nordostniedersachsen und Universität Lüneburg
Machen Finanznot,
politische Wechselbäder und gesellschaftliches Anspruchsdenken
die Hochschulen kaputt? Oder birgt auch die aktuelle Krise unseres
Bildungssystems eine Chance?
Not macht erfinderisch, weiß nicht nur der Volksmund.
Die elf Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes - durchweg
bildungspolitische Expertinnen und Experten - belegen mit Fallbeispielen
und stichhaltigen Analysen, dass der Legitimationsdruck, dem
sich die Hochschulen seit einigen Jahren ausgesetzt sehen, nicht
nur negative Auswirkungen hat. Neben Befürchtungen und
Widerstand gegen Sparmaßnahmen und daraus erwachsende
grundsätzliche Veränderungen im Bildungssystem werden
zunehmend die Impulse für eine innovative Hochschulpolitik
sichtbar.
Niedersachsen beispielsweise hat mit seinem Hochschuloptimierungskonzept
2003 schmerzliche Einschnitte in das Hochschulsystem des Landes
beschlossen. Zugleich gelang mit der Fusion von Universität
Lüneburg und Fachhochschule Nordostniedersachsen ein großer
Schritt nach vorn in Richtung Hochschulreform. Seit dem 1. Januar
2005 sind die beiden Hochschulen zu einer Modelluniversität
im Bologna-Prozess zusammen geführt.
Aufgaben, Profil und Struktur der neuen Universität waren
im Wintersemester 2004/05 Thema einer Ringvorlesung mit namhaften
nationalen und internationalen Expertinnen und Experten. Die
Beiträge zur Vortragsreihe dokumentiert dieser Sammelband.

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Peer
Pasternack
Politik als Besuch. Ein wissenschaftspolitischer Feldreport
aus Berlin
"Niemand
studiert Medizin, um anschließend krank zu werden",
gibt der Politikwissenschaftler und Hochschulforscher Peer Pasternack
zu Protokoll - und geht gleichwohl für zwei Jahre in die
Wissenschaftspolitik. Als Staatssekretär für Wissenschaft
und Forschung im Senat von Berlin hatte er sich umständehalber
insbesondere mit Haushaltspolitik zu befassen. Was das für
Wissenschaftspolitik bedeutet, lässt sich hier kurzweiliger,
als das Thema vermuten lässt, nachlesen. Pasternack legt
einen analytischen Feldreport vor, der keine Anekdotensammlung
ist, in dem sich aber, so der Autor, "manches aus Gründen,
die in der jeweiligen Sache selbst liegen, nur mit ironischer
Färbung" wiedergeben lässt. Wer authentische
Auskünfte über die Gestaltungsmechanismen von Hochschul-
und Forschungspolitik sucht, wird mit diesem Bericht ebenso
bedient, wie diejenigen, die nach Zusammenhang, Wechselwirkung
und Entkopplung von analytischem Wissen und politischen Handeln
fragen, wie auch diejenigen, die sich für die Untiefen
der Berliner Landespolitik interessieren

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Falk
Bretschneider / Peer Pasternack
Handwörterbuch der Hochschulreform
Die deutsche
Hochschulreformdebatte hat sich seit einiger Zeit konzeptionell
erheblich verbreitert. Vor allem die Internationalisierung incl.
der europäischen Hochschulintegration sowie Referenzen
betriebswirtschaftlicher Art kennzeichnen diese Entwicklungen.
Mit den neuen Konzepten erweitert sich auch das Reformvokabular.
Manches dabei wird gut klingende Modeerscheinung bleiben, anderes
sich als unverträglich mit Auftrag und Funktion von Hochschulen
er-weitern. Doch viele dieser konzeptionellen und begrifflichen
Transfers aus anderen Handlungsfeldern werden die Hochschulreformen
dauerhaft begleiten. Das sollte indes keine Einstiegshürde
für die Beteili-gung an den diesbezüglichen Debatten
und Entwick-lungen darstellen. Um den Einstieg zu erleichtern
und die Orientierung dauerhaft zu verbessern, ist das "Handwörterbuch
der Hochschulreform" der richtige Begleiter. Es erläutert
in kurzen und prägnanten Begriffserklärungen sowohl
das neue Reformvokabular wie auch ältere Begriffe, die
im Kontext der aktuellen Hochschulreformen relevant sind.

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Stefanie
Schwarz, Don F. Westerheijden, Meike Rehburg (Hg.)
Akkreditierung im Hochschulraum Europa
Überblick
gewinnen, von anderen lernen...
Die gravierende
Umstellung der Studiensysteme im Zuge des Bologna-Prozesses
hat zunehmenden Bedarf an Qualitätssicherung ausgelöst.
Infolgedessen haben fast alle europäischen Staaten Verfahren
zur Akkreditierung von Hochschulen, Studienprogrammen oder Akademischen
Graden entwickelt. Die Vielfalt ist kaum noch überschaubar.
Nicht zuletzt interessiert die Frage, inwieweit es in Deutschland
im Vergleich zu europäischen Nachbarländern gelungen
ist, die Qualitätssicherungsmaßnahmen mit Augenmaß
auf das Notwendige zu beschränken.
Der vorliegende Band gibt ausführlich Antwort auf Fragen
zum derzeitigen Stand und den Entwicklungen der Akkreditierung
im europäischen Hochschulraum. In einer vergleichenden
Analyse werden zunächst 20 europäische Länder
hinsichtlich ihrer Akkreditierungs- und Evaluierungsverfahren
vorgestellt. Im Anschluss wird der aktuelle Stand der Implementierung
von Akkreditierungsmaßnahmen im deutschen Hochschulsystem
aufgezeigt. Danach werden sieben Beispiele ausgewählter
länderspezifischer Ergebnisse detailliert dargestellt.
An Länderberichten wurden die großen europäischen
Protagonisten berücksichtigt, ergänzt um osteuropäische
Beispiele. Schließlich folgen Länder, deren Situation
oft mit jener in Deutschland verglichen wird. Dabei wurden das
Vereinigte Königreich, Frankreich und Spanien, Ungarn und
Polen sowie Norwegen und Dänemark ausgewählt.

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Werner
Kretschmar und Ernst Plietz
Die
Vorlesung - eine Anleitung zu ihrer Gestaltung
Vorlesungen
sind seit jeher hochschultypische Lehrform. Daran wird sich
schon wegen der hohen Studierendenzahlen nichts ändern,
obwohl die Vorlesung häufig zu hohe Anforderungen an die
Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit der Hörer stellt.
Es bedarf einer durchdachten Planung und Darbietung des Lehrstoffes,
wenn der von den Lehrenden angestrebte Orientierungs- und Lerneffekt
zumindest bei der Mehrzahl ihrer Studierenden erzielt werden
soll.
Die vorliegende Schrift geht auf die mit Vorlesungen verfolgten
Absichten ein sowie darauf, wie die Zuwendung der Lernenden
zum Lehrinhalt (besser) erreicht werden kann. Es folgen Hinweise,
wie die Lehrenden die Faßlichkeit des zu Vermittelnden
verbessern können und wie das Behalten des Gehörten
gefördert werden kann. Schließlich wird auf personale
Momente für Vorlesungserfolg und auf die Struktur von Vorlesungen
eingegangen.
Didaktisch und psychologisch begründete Empfehlungen wie
in dieser Schrift können den jüngeren Lehrenden bei
der Planung und Ausführung ihrer Lehrvorhaben helfen. Auch
erfahrene Dozenten werden Anregungen finden.
Die Autoren sind erfahrene Hochschulpädagogen, die sich
über lange Jahre intensiv mit Lehre und Lernen und insbesondere
mit Vorlesungen auseinander gesetzt und viele Generationen von
Lehrenden ausgebildet haben.

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Anke
Hanft / Isabel Müskens (Hg.)
Bologna und die Folgen für die Hochschulen
Das deutsche
Hochschulsystem ist in Bewegung geraten. Während Hochschulforscher
noch vor einigen Jahren zweifelten, ob Hochschulen überhaupt
reformierbar seien, vollzieht sich der Wandel nun in einem ungeahnten
und vor allem im Ausland mit Erstaunen wahrgenommenen Tempo.
Maßgeblich dazu beigetragen hat die "Bologna-Erklärung",
mit der die europäischen Bildungsminister 1999 die Schaffung
eines europäischen Hochschulraums einleiteten.
Im vorliegenden
Band wird der "Bologna-Prozess" aus einer europäischen
Perspektive betrachtet. Die Autoren widmen ihre Aufmerksamkeit
dabei nicht nur der in den verschiedenen EU-Ländern mehr
oder weniger weit fortgeschrittene Einführung von gestuften
Studiengängen und -abschlüssen sowie den ersten Erfahrungen
mit Bachelor-Absolventen. Als weitere entscheidende Elemente
des Bologna-Prozesses werden Employabilty und strukturelle Konvergenz,
Zugänge zum und Übergänge im Hochschulsystem
sowie die Etablierung des lebenslangen Lernens und die Anerkennung
von Vorleistungen in den Beiträgen ebenso in den Blick
genommen wie neue Formen der Bescheinigung von Studienleistungen
und Schritte auf dem Weg von der lehr- zur lernorientierten
Hochschule.

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Michael
Craanen / Ludwig Huber (Hg.)
Notwendige Verbindungen
Zur
Verankerung von
Hochschuldidaktik in Hochschulforschung
Hochschuldidaktische
Fortbildung für die Lehrenden an Hochschulen ist jetzt
überall gefragt, nachdem endlich anerkannt wurde, dass
sie zur Verbesserung der Qualität der Lehre notwendig ist.
Aber wird auch anerkannt, dass ihre eigene wissenschaftliche
Grundlage ständig weiter entwickelt werden muss?
Dieser
Band argumentiert vielstimmig für die Verankerung von Hochschuldidaktik
in Hochschulforschung. In Beiträgen von Experten der wichtigsten
Fachgebiete der Hochschulforschung wird deutlich, wie die Hochschuldidaktik
durch Teilnahme an ihr Orientierung über den gesellschaftlichen
Ort und Auftrag der Hochschule, die beruflichen Anforderungen
und die Bildungsziele für die Studierenden gewinnen muss
und kann; Analysen der Situation und persönliche Voraussetzungen
von Lehrenden und Studierenden werden zu Herausforderungen der
Didaktik, deren Antworten wiederum in Curriculum- und Lehr-Lern-Forschung
begründet werden müssen; Konzepte für die Selbsterforschung
der Hochschule als Institution und Methoden für die Evaluation
treten hinzu. Alles dies formt sich zu einem Kranz anregender
Beispiele für "notwendige Verbindungen" von Hochschuldidaktik
und Hochschulforschung, die wegweisend sind für die weitere
Entwicklung von beiden.

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Ulrike
von Holdt, Christiane Stange, Kurt Schobel (Hg.):
Qualitative Aspekte von Leistungspunkten:
Chancen von Bachelor- und Masterstudiengängen
Die Einführung
von Leistungspunktsystemen und die Modularisierung von Studiengängen
sind wesentliche Elemente der aktuellen Studienstrukturreform.
Die Einführung eines Leistungspunktesystems soll mit seiner
Transferfunktion maßgeblich zur wechselseitigen Anerkennung
von Studienleistungen beitragen. Die Anerkennung ist abhängig
von der erzielten Lernleistung der Studierenden. Aber eine rein
quantitative, arbeitszeitbasierte Kreditierung der Lernleistung
reicht nicht aus. Die Zukunft gehört der Beschreibung von
Kompetenzspektren der Absolventen. Die Fähigkeiten werden
gegenüber dem bisherigen nebulösen Dickicht der Auflistung
von Lehrstoffen transparent. Messbare Fähigkeiten werden
zu Indikatoren der Qualität der Ausbildung. Der vorliegende
Band greift die Diskussionspunkte auf und erörtert, wie
neue Curricula geplant werden können, welche Faktoren innovativ
sind, welche speziellen Lehr- und Lernformen hierzu herangezogen
werden können und wie sie organisiert sein müssen,
um qualitative Rückschlüsse auf Lernleistungen zuzulassen
und eine vereinfachte Anrechnung dieser Leistungen zu gestatten.
Die Beiträge
gehen größtenteils auf eine Tagung zurück, die
im Rahmen des Programms „Entwicklung eines Leistungspunktsystems
an Hochschulen“ der Bund-Länder-Kommission für
Forschungsförderung und Bildungsplanung im Juli 2004 in
Hannover stattfand.

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Helen
Knauf:
Tutorenhandbuch
Einführung
in die Tutorenarbeit
Das
Tutorenhandbuch bietet eine grundlegende Einführung in
die Tutorenarbeit und kann als Ideenschatz für die Gestaltung
von Tutorien und Workshops zur Tutorenqualifizierung dienen. Einzelne
Veranstaltungskonzepte laden zur Nachahmung ein; Erfahrungsberichte
aus der Tutorenarbeit zeigen, wie Tutorien an Hochschulen etabliert
werden können. Das
Handbuch gibt in übersichtlicher Form Antworten u.a. zu
den Fragen:
Was ist Tutorenarbeit?
Wie kann erfolgreiche
Tutorenarbeit geleistet werden?
Welche Methoden
finden Anwendung?
Für
jeden, der sich mit Tutorenarbeit beschäftigt, ist dieses
Buch ein unentbehrliches Arbeitsmittel.

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