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2003
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Stefanie
Schwarz & Ulrich Teichler (Hg.):
Wer zahlt die Zeche für wen?
Studienfinanzierung aus nationaler und internationaler Perspektive
Diskussionen
über Studiengebühren und andere Studienkosten sowie
über die Finanzierung des Studiums, unter anderem durch
öffentliche Studienförderung, werden in Deutschland
in Wellen immer wieder vehement und engagiert geführt.
Vereinfachende Information und Argumentation scheinen dabei
ein leichtes Spiel zu haben, weil die Vielfalt wichtiger Dimensionen
und unterschiedlicher Ansätze und Erfahrungen in anderen
Ländern wenig bekannt ist. Dieser Band, der aus einem im
Frühjahr 2004 in Kassel durchgeführten Workshop der
Kassel-Darmstadt-Runde hervorgegangen ist, beabsichtigt, einen
Beitrag zur Versachlichung der Diskussion zu leisten: Dazu wird
die Vielfalt der Argumente sortiert. Studienkosten, Studiengebühren
und öffentliche Studienförderung werden im europäischen
Vergleich dargestellt. Eingehend behandelt werden die neueren
Ansätze zu Studiengebühren, Studienkosten und Studienförderung
in Großbritannien, Australien und Österreich.

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Otto
Wunderlich (Hrsg.):
Entfesselte Wissenschaft
Beiträge zur Wissenschaftsbetriebslehre
Führt
sich die Wissenschaft selbst ad absurdum? „Entfesselte
Wissenschaft" setzt sich mit dieser Frage, die durch das
Wissenschaftsverständnis vieler Wissenschaftler und den
Wissenschaftsbetrieb an Hochschulen und Forschungsinstitutionen
nahegelegt wird, in satirischer Form auseinander: Anspruch und
Praxis des Wissenschaftsbetriebes werden dabei durchaus ernst
genommen, sozusagen zu Ende gedacht, und zu einer „konstruktiven"
Lösung geführt - mit widersinnigen Folgen.
Stimmen zu diesem Band
„Grundlegend,
richtungsweisend, umfassend..."
Denken und Deuten
„Für
jeden, der ernsthaft in Betracht zieht, eine akademische Karriere
zu wagen, eine absolute Pflichtlektüre."
Prof. Dr. M. Umtrieb
„Man
muß kein Hellseher sein, um vorauszusagen, dass dieser
Band tiefe Spuren im Wissenschaftsbetrieb hinterlassen wird."
Der Kanzler
„Mit
diesem Sammelband liegt nun endlich eine Standortbestimmung
des Wissenschaftsbetriebes in der postkommunikativen Gesellschaft
vor."
Prof. Dr. J. Überall

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Peter
Viebahn:
Hochschullehrerpsychologie
Theorie- und empiriebasierte Praxisanregungen für die Hochschullehre
Dieser
Band ist die erste Buchveröffentlichung, die die Funktion
von Lehrenden an der Hochschule in ihren vielschichtigen Beziehungen
systematisch untersucht und in den Mittelpunkt einer psychologischen
Betrachtung stellt. Der Hochschullehrer wird sowohl als handelndes
Subjekt wie auch in seinem sozialen Kontakt zu Studierenden
und in seiner Verflechtung mit der Institution Hochschule analysiert.
Die verstreut vorliegenden empirischen Forschungsbefunde zur
Hochschullehrerpsychologie werden im Rahmen dieses integrativen
Konzepts aufgearbeitet und zur Grundlage für vielfältige
Anregungen zur Verbesserung der Lehrpraxis genutzt.
Dieses
Buch richtet sich vor allem an Psychologen, Pädagogen und
Hochschuldidaktiker, die an einem Überblick über die
verschieden Formen des Lehrverhaltens und die Rolle und Arbeitsbedingungen
von Lehrenden an der Hochschule interessiert sind. Aber auch
für betroffene Lehrende, soweit sie sich über die
psychologische Seite ihres Berufes und über theoretisch
begründete Arbeitshilfen informieren möchten, ist
dieses Buch sehr empfehlenswert.

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Frauke
Gützkow und Gunter Quaißer (Hg.):
Hochschule
gestalten
Denkanstöße aus Hochschulpolitik und Hochschulforschung
Festschrift zum 60. Geburtstag von Gerd Köhler
Die
Hochschul- und Forschungspolitik hat in den vergangenen Jahren
eine hohe Dynamik entwickelt. Steuerung und Finanzierung von
Hochschulen, Studienstrukturen und -inhalte sowie die Qualitätssicherung
in Hochschule und Forschung werden neu gestaltet; auch in der
Forschungsförderung ist vieles in Bewegung.
Dieser Band liefert Informationen und Einschätzungen von
renommierten Autorinnen und Autoren aus Hochschulpolitik und
Hochschulforschung. Das Themenspektrum reicht von Akkreditierung,
Arbeitsentgelten, Bachelor- und Master-studiengängen, Befristungen,
Chancengleichheit von Männern und Frauen über europäische
Forschungsförderung, Evaluation, Hochschulsteuerung und
Studienfinanzierung bis zum Tarifvertrag Wissenschaft.
Anlass für dieses Buch ist der 60. Geburtstag von Gerd
Köhler, der in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
(GEW) die Hochschul- und Forschungspolitik verantwortet.
Die Lektüre dieses Sammelbandes ist empfehlenswert für
Menschen, die Hochschulpolitik und -entwicklung gestalten oder
von ihr betroffen sind — in Hochschulleitungen und -gremien,
Evaluierungs- und Akkreditierungsagenturen, Wissenschaftsministerien,
Verbänden, Gewerkschaften, Personal- und Betriebsräten,
Allgemeinen Studierendenausschüssen oder als Gleichstellungsbeauftragte.

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Wolff-Dietrich
Webler
Lehrkompetenz -
über eine komplexe Kombination aus Wissen, Ethik, Handlungsfähigkeit
und Praxisentwicklung
„Qualität
der Lehre", „Aufwertung von Lehrleistungen",
„Pädagogische Eignung", „Lehrkompetenz"
sind Schlagworte der bildungspolitischen Debatte der Gegenwart.
Aber es gibt keinen ausreichenden Diskurs, geschweige denn Konsens
darüber, was einen zeitgemäßen Hochschullehrer
(als Gesamtberufsbild aus Forschung, Lehre, Selbstverwaltung
und Wissenschaftsmanagement) heute ausmacht. Der Mangel besteht
- auch als Orientierungsproblem für den Nachwuchs - insbesondere
für den Teilbereich der Aufgaben in Lehre, Studium, Beratung
und Prüfungen, also die Lehrkompetenz.
Das vorliegende Heft dient daher der Orientierung des Nachwuchses
darüber, wie die individuelle Qualifikation für diese
Seite des Berufes als Hochschullehrer gestaltet werden muß.
Es entwickelt ein differenziertes Bild von den Anforderungen,
denen sich akademische Lehrer heute gegenüber sehen. Daraus
wird ein angemessenes Kompetenzspektrum aus Fähigkeiten,
Einstellungen und Haltungen für den lehrbezogenen Teil
der Gesamtaufgaben entwickelt. Hinweise folgen, wie dieses anspruchsvolle
Profil erworben werden kann.
Aber auch für Berufungskommissionen und gestandene Hochschullehrer/innen
ist es hilfreich, sich differenziert über die Inhalte und
das Profil der „Pädagogischen Eignung", der
„Lehrkompetenz" zu informieren und Stoff für
deren Weiterentwicklung zu gewinnen. Im Anhang runden ein Modell
des modularisierten Erwerbs einer Basiskompetenz in der Lehre
sowie ein Verzeichnis der Weiterbildungsveranstaltungen des
Verfassers dieses Heft ab.

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Klaus
Dieter Bock
Seminar-/Hausarbeiten -
...
betreut, gezielt als Trainingsfeld für wissenschaftliche
Kompetenzen genutzt
...
ein Schlüssel zur Verbesserung von Lehre und zur Reform
von Studiengängen
Ein
Text auch für Studierende
Seminar-
bzw. Hausarbeiten könnten ein besonders ergiebiges Trainingsfeld
sein, auf dem die Kompetenzen, die insgesamt die Fähigkeit
zu wissenschaftlichem Arbeiten ausmachen, geübt und entwickelt
werden: z.B. argumentieren, analysieren, vergleichen, interpretieren,
Theorien anwenden/entwickeln. Die hier eigentlich vorhandenen
Lernmöglichkeiten bleiben jedoch in der gegenwärtig
üblichen Seminar-Praxis häufig ungenutzt. Die Entwicklung
dieser Fähigkeiten im Studium wird weithin dem Zufall überlassen,
weshalb kaum jemand auf die Idee kommt, die Themen von Seminar-
bzw. Hausarbeiten explizit so zu bestimmen, dass diese Fähigkeiten
geübt werden könnten. Zur Verbesserung dieser immer
wieder beklagten Situation genügt es also nicht, den Studierenden
ausführlichere Rückmeldungen auf ihre Leistungen zu
geben.
Der
Erwerb dieser Kompetenzen müsste zunächst explizit
unter die Lehrziele "normaler" Veranstaltungen aufgenommen
werden, damit man Seminar- bzw. Hausarbeiten gezielt fürs
Training dieser Kompetenzen einsetzen kann. Erst dann ist es
möglich, den Studierenden eine gezielte Rückmeldung
zu geben und nicht nur irgendeine auf eine irgendwie gute Arbeit.
Und nur so können Studierende erfahren, dass sie - im Sinne
wissenschaftlichen Studiums - etwas gelernt haben, was sie gelernt
haben und "wo sie stehen".
Zu
dieser motivationsfördernden Erkenntnis und damit zur Verbesserung
der Lehre könnten Seminar- bzw. Hausarbeiten beitragen,
wenn Lehrende genauer bestimmen, wozu Seminar- bzw. Hausarbeiten
- ausser zum blossen Erwerb eines "Scheins" - dienen
sollen, und wenn sie die damit verbundenen Mühen auf sich
nehmen. Solche Überlegungen sollen hier durch Klärung
der komplexen Zusammenhängen angeregt werden.
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Christina
Reinhardt (Hg.):
Verborgene Bilder - grosse Wirkung.
Was Personalentwicklung an Hochschulen bewegt
Die
Hochschulen im deutschsprachigen Raum betreten erst seit wenigen
Jahren das Neuland Personalentwicklung (PE). Über die Ziele
von PE sind sich die Akteure weitgehend einig: Die Mitarbeiter/innen
auf die Erfordernisse ihrer Aufgabe bestmöglich vorzubereiten
und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten zur Erweiterung ihrer
Kompetenzen zu bieten.
Die Tagung „gewinnen, fortbilden, motivieren - Personalentwicklung
ist unsere Angelegenheit", zu der die Ruhr-Universität
Bochum und die Arbeitsgruppe Fortbildung im Sprecherkreis der
deutschen Universitätskanzler im Oktober 2003 eingeladen
hatte, sollte dem Erfahrungsaustausch zwischen Personalentwickler/innen
verschiedener Hochschulen dienen. Eine Open-Space-Konferenz
schien uns der geeignete Rahmen, um diesen Austausch zu ermöglichen.
Der Band enthält daher auch einen Beitrag zur Organisation
und dem Nutzen solcher Open-Space-Konferenzen.
Für die Hochschulen gilt, was über PE in anderen Organisationen
gesagt wurde. Hinter den verschiedenen PE-Strategien und Beratungsansätzen
stecken unterschiedliche Wertesysteme und Menschenbilder. Führungskräfte,
Wissenschaftler/innen und Personaltrainer/innen waren eingeladen,
dem Zusammenhang von Personalentwicklung, Menschen-bildern und
Wertesystemen auf den Grund zu gehen. Warum in der einen Hochschule
die Einführung von Zielvereinbarungsgesprächen und
in der anderen die Entwicklung von Anforderungsprofilen Priorität
hat, warum die einen auf die Verbesserung der Kommunikation
und die anderen auf die Einführung von Beurteilungen setzen
- eine Auseinandersetzung mit übergeordneten Zielen, Überzeugungen
oder Werten hat bisher nicht stattgefunden. Welche Schulen gibt
es eigentlich? Wie haben sich die verschiedenen Ansätze
entwickelt? Ergänzen sich diese Ansätze, stehen sie
in Widerspruch zueinander?
Die Referent/innen der Tagung, deren Beiträge in diesem
Band veröffentlicht sind, haben dazu beigetragen, für
den notwendigen Diskussions-prozess um die (theoretischen) Überzeugungen,
Annahmen und Werte, die PE prägen , einen offenen Raum
zu schaffen. Der Band soll die Diskussionen in die sich bildenden
hochschulübergreifenden Netzwerke hineintragen.

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IZHD
Hamburg (Hg.):
„Master
of Higher Education“
Modellversuch
zur didaktischen Professionalisierung von Hochschullehrenden
Die Mitarbeiter
des Instituts entwerfen in diesem Band ein facettenreiches Bild
dieses Studienangebots.
- Praktikerinnen
und Praktiker aus Wissenschaft und Weiterbildung finden
beispielhafte Seminarkonzepte für
Lehrveranstaltungen und Workshops.
- Das curriculare
Angebot und die institutionelle Ausstattung werden
ausführlich beschrieben. Sie sind eine wertvolle Entscheidungsgrundlage
für die systematische Planung hochschuldidaktischer Angebote.
- Das methodische
Vorgehen der Begleitforschung und Evaluation des
Studiengangs wird detailliert dargestellt. Hier finden sich
Hinweise und Anregungen für eine begleitende Forschung
auch unter „Alltagsbedingungen“ der Hochschullehre.
- Die
Forschungsbeiträge zum Lehr-Lernbegriff und zur Lernkultur
des interdisziplinären Studiengangs leisten einen Beitrag
zur gegenstandsnahen Theoriebildung der hochschuldidaktischen
Forschung.
- Erfahrungen
aus Online-Seminaren und Seminarangeboten zum „Blended-Learning“
tragen zur aktuellen Debatte des Verhältnisses von Hochschuldidaktik
und E-Teaching / E-Learning bei.
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Anja
Henseler:
Kosten-
und Leistungsrechnung an Hochschulen
Einführung
und Überblick -
insbesondere für Nicht-Ökonomen
In einigen
Bundesländern ist die"KLR" schon eingeführt,
in anderen steht sie vor der Tür. Die Kosten- und
Leistungsrechnung (KLR) wird in den Hochschulen auf
allen Ebenen angewandt, und bestenfalls die Haushaltssachbearbeiter/innen
kennen sich aus. Aber Dekane, Prodekane, Studiendekane, Institutsdirektoren
usw.? Orientierung tut not.
Nicht nur die Verwaltungen - alle Wissenschaftler/innen sollten
sich damit vertraut machen. Hier kommt die leicht verständliche
Einführung, die zumindest zum Über-, wenig später
hoffentlich zum Durchblick führt! Der unentbehrliche Ratgeber
bringt das Wichtigste übersichtlich auf den Punkt.
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