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Neuerscheinungen 2004

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Bestellhotline ( 10-14.00 Uhr ): 0521 923610-0
oder per email: info@universitaetsverlagwebler.de

Stefanie Schwarz & Ulrich Teichler (Hg.):
Wer zahlt die Zeche für wen?
Studienfinanzierung aus nationaler und internationaler Perspektive

Diskussionen über Studiengebühren und andere Studienkosten sowie über die Finanzierung des Studiums, unter anderem durch öffentliche Studienförderung, werden in Deutschland in Wellen immer wieder vehement und engagiert geführt. Vereinfachende Information und Argumentation scheinen dabei ein leichtes Spiel zu haben, weil die Vielfalt wichtiger Dimensionen und unterschiedlicher Ansätze und Erfahrungen in anderen Ländern wenig bekannt ist. Dieser Band, der aus einem im Frühjahr 2004 in Kassel durchgeführten Workshop der Kassel-Darmstadt-Runde hervorgegangen ist, beabsichtigt, einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion zu leisten: Dazu wird die Vielfalt der Argumente sortiert. Studienkosten, Studiengebühren und öffentliche Studienförderung werden im europäischen Vergleich dargestellt. Eingehend behandelt werden die neueren Ansätze zu Studiengebühren, Studienkosten und Studienförderung in Großbritannien, Australien und Österreich.

 

Otto Wunderlich (Hrsg.):
Entfesselte Wissenschaft
Beiträge zur Wissenschaftsbetriebslehre

Führt sich die Wissenschaft selbst ad absurdum? „Entfesselte Wissenschaft" setzt sich mit dieser Frage, die durch das Wissenschaftsverständnis vieler Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an Hochschulen und Forschungsinstitutionen nahegelegt wird, in satirischer Form auseinander: Anspruch und Praxis des Wissenschaftsbetriebes werden dabei durchaus ernst genommen, sozusagen zu Ende gedacht, und zu einer „konstruktiven" Lösung geführt - mit widersinnigen Folgen.

Stimmen zu diesem Band

„Grundlegend, richtungsweisend, umfassend..."
Denken und Deuten

„Für jeden, der ernsthaft in Betracht zieht, eine akademische Karriere zu wagen, eine absolute Pflichtlektüre."
Prof. Dr. M. Umtrieb

„Man muß kein Hellseher sein, um vorauszusagen, dass dieser Band tiefe Spuren im Wissenschaftsbetrieb hinterlassen wird."
Der Kanzler

„Mit diesem Sammelband liegt nun endlich eine Standortbestimmung des Wissenschaftsbetriebes in der postkommunikativen Gesellschaft vor."
Prof. Dr. J. Überall

 

Peter Viebahn:
Hochschullehrerpsychologie
Theorie- und empiriebasierte Praxisanregungen für die Hochschullehre

Dieser Band ist die erste Buchveröffentlichung, die die Funktion von Lehrenden an der Hochschule in ihren vielschichtigen Beziehungen systematisch untersucht und in den Mittelpunkt einer psychologischen Betrachtung stellt. Der Hochschullehrer wird sowohl als handelndes Subjekt wie auch in seinem sozialen Kontakt zu Studierenden und in seiner Verflechtung mit der Institution Hochschule analysiert. Die verstreut vorliegenden empirischen Forschungsbefunde zur Hochschullehrerpsychologie werden im Rahmen dieses integrativen Konzepts aufgearbeitet und zur Grundlage für vielfältige Anregungen zur Verbesserung der Lehrpraxis genutzt.

Dieses Buch richtet sich vor allem an Psychologen, Pädagogen und Hochschuldidaktiker, die an einem Überblick über die verschieden Formen des Lehrverhaltens und die Rolle und Arbeitsbedingungen von Lehrenden an der Hochschule interessiert sind. Aber auch für betroffene Lehrende, soweit sie sich über die psychologische Seite ihres Berufes und über theoretisch begründete Arbeitshilfen informieren möchten, ist dieses Buch sehr empfehlenswert.

 

Frauke Gützkow und Gunter Quaißer (Hg.):
Hochschule gestalten
Denkanstöße aus Hochschulpolitik und Hochschulforschung
Festschrift zum 60. Geburtstag von Gerd Köhler

Die Hochschul- und Forschungspolitik hat in den vergangenen Jahren eine hohe Dynamik entwickelt. Steuerung und Finanzierung von Hochschulen, Studienstrukturen und -inhalte sowie die Qualitätssicherung in Hochschule und Forschung werden neu gestaltet; auch in der Forschungsförderung ist vieles in Bewegung.
Dieser Band liefert Informationen und Einschätzungen von renommierten Autorinnen und Autoren aus Hochschulpolitik und Hochschulforschung. Das Themenspektrum reicht von Akkreditierung, Arbeitsentgelten, Bachelor- und Master-studiengängen, Befristungen, Chancengleichheit von Männern und Frauen über europäische Forschungsförderung, Evaluation, Hochschulsteuerung und Studienfinanzierung bis zum Tarifvertrag Wissenschaft.
Anlass für dieses Buch ist der 60. Geburtstag von Gerd Köhler, der in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Hochschul- und Forschungspolitik verantwortet.
Die Lektüre dieses Sammelbandes ist empfehlenswert für Menschen, die Hochschulpolitik und -entwicklung gestalten oder von ihr betroffen sind — in Hochschulleitungen und -gremien, Evaluierungs- und Akkreditierungsagenturen, Wissenschaftsministerien, Verbänden, Gewerkschaften, Personal- und Betriebsräten, Allgemeinen Studierendenausschüssen oder als Gleichstellungsbeauftragte.

 

Wolff-Dietrich Webler
Lehrkompetenz -

über eine komplexe Kombination aus Wissen, Ethik, Handlungsfähigkeit
und Praxisentwicklung

„Qualität der Lehre", „Aufwertung von Lehrleistungen", „Pädagogische Eignung", „Lehrkompetenz" sind Schlagworte der bildungspolitischen Debatte der Gegenwart. Aber es gibt keinen ausreichenden Diskurs, geschweige denn Konsens darüber, was einen zeitgemäßen Hochschullehrer (als Gesamtberufsbild aus Forschung, Lehre, Selbstverwaltung und Wissenschaftsmanagement) heute ausmacht. Der Mangel besteht - auch als Orientierungsproblem für den Nachwuchs - insbesondere für den Teilbereich der Aufgaben in Lehre, Studium, Beratung und Prüfungen, also die Lehrkompetenz.
Das vorliegende Heft dient daher der Orientierung des Nachwuchses darüber, wie die individuelle Qualifikation für diese Seite des Berufes als Hochschullehrer gestaltet werden muß. Es entwickelt ein differenziertes Bild von den Anforderungen, denen sich akademische Lehrer heute gegenüber sehen. Daraus wird ein angemessenes Kompetenzspektrum aus Fähigkeiten, Einstellungen und Haltungen für den lehrbezogenen Teil der Gesamtaufgaben entwickelt. Hinweise folgen, wie dieses anspruchsvolle Profil erworben werden kann.
Aber auch für Berufungskommissionen und gestandene Hochschullehrer/innen ist es hilfreich, sich differenziert über die Inhalte und das Profil der „Pädagogischen Eignung", der „Lehrkompetenz" zu informieren und Stoff für deren Weiterentwicklung zu gewinnen. Im Anhang runden ein Modell des modularisierten Erwerbs einer Basiskompetenz in der Lehre sowie ein Verzeichnis der Weiterbildungsveranstaltungen des Verfassers dieses Heft ab.

 

Klaus Dieter Bock
Seminar-/Hausarbeiten -

... betreut, gezielt als Trainingsfeld für wissenschaftliche Kompetenzen genutzt
... ein Schlüssel zur Verbesserung von Lehre und zur Reform von Studiengängen
Ein Text auch für Studierende

Seminar- bzw. Hausarbeiten könnten ein besonders ergiebiges Trainingsfeld sein, auf dem die Kompetenzen, die insgesamt die Fähigkeit zu wissenschaftlichem Arbeiten ausmachen, geübt und entwickelt werden: z.B. argumentieren, analysieren, vergleichen, interpretieren, Theorien anwenden/entwickeln. Die hier eigentlich vorhandenen Lernmöglichkeiten bleiben jedoch in der gegenwärtig üblichen Seminar-Praxis häufig ungenutzt. Die Entwicklung dieser Fähigkeiten im Studium wird weithin dem Zufall überlassen, weshalb kaum jemand auf die Idee kommt, die Themen von Seminar- bzw. Hausarbeiten explizit so zu bestimmen, dass diese Fähigkeiten geübt werden könnten. Zur Verbesserung dieser immer wieder beklagten Situation genügt es also nicht, den Studierenden ausführlichere Rückmeldungen auf ihre Leistungen zu geben.
Der Erwerb dieser Kompetenzen müsste zunächst explizit unter die Lehrziele "normaler" Veranstaltungen aufgenommen werden, damit man Seminar- bzw. Hausarbeiten gezielt fürs Training dieser Kompetenzen einsetzen kann. Erst dann ist es möglich, den Studierenden eine gezielte Rückmeldung zu geben und nicht nur irgendeine auf eine irgendwie gute Arbeit. Und nur so können Studierende erfahren, dass sie - im Sinne wissenschaftlichen Studiums - etwas gelernt haben, was sie gelernt haben und "wo sie stehen".
Zu dieser motivationsfördernden Erkenntnis und damit zur Verbesserung der Lehre könnten Seminar- bzw. Hausarbeiten beitragen, wenn Lehrende genauer bestimmen, wozu Seminar- bzw. Hausarbeiten - ausser zum blossen Erwerb eines "Scheins" - dienen sollen, und wenn sie die damit verbundenen Mühen auf sich nehmen. Solche Überlegungen sollen hier durch Klärung der komplexen Zusammenhängen angeregt werden.

 

Christina Reinhardt (Hg.):
Verborgene Bilder - grosse Wirkung.

Was Personalentwicklung an Hochschulen bewegt

Die Hochschulen im deutschsprachigen Raum betreten erst seit wenigen Jahren das Neuland Personalentwicklung (PE). Über die Ziele von PE sind sich die Akteure weitgehend einig: Die Mitarbeiter/innen auf die Erfordernisse ihrer Aufgabe bestmöglich vorzubereiten und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten zur Erweiterung ihrer Kompetenzen zu bieten.
Die Tagung „gewinnen, fortbilden, motivieren - Personalentwicklung ist unsere Angelegenheit", zu der die Ruhr-Universität Bochum und die Arbeitsgruppe Fortbildung im Sprecherkreis der deutschen Universitätskanzler im Oktober 2003 eingeladen hatte, sollte dem Erfahrungsaustausch zwischen Personalentwickler/innen verschiedener Hochschulen dienen. Eine Open-Space-Konferenz schien uns der geeignete Rahmen, um diesen Austausch zu ermöglichen. Der Band enthält daher auch einen Beitrag zur Organisation und dem Nutzen solcher Open-Space-Konferenzen.
Für die Hochschulen gilt, was über PE in anderen Organisationen gesagt wurde. Hinter den verschiedenen PE-Strategien und Beratungsansätzen stecken unterschiedliche Wertesysteme und Menschenbilder. Führungskräfte, Wissenschaftler/innen und Personaltrainer/innen waren eingeladen, dem Zusammenhang von Personalentwicklung, Menschen-bildern und Wertesystemen auf den Grund zu gehen. Warum in der einen Hochschule die Einführung von Zielvereinbarungsgesprächen und in der anderen die Entwicklung von Anforderungsprofilen Priorität hat, warum die einen auf die Verbesserung der Kommunikation und die anderen auf die Einführung von Beurteilungen setzen - eine Auseinandersetzung mit übergeordneten Zielen, Überzeugungen oder Werten hat bisher nicht stattgefunden. Welche Schulen gibt es eigentlich? Wie haben sich die verschiedenen Ansätze entwickelt? Ergänzen sich diese Ansätze, stehen sie in Widerspruch zueinander?
Die Referent/innen der Tagung, deren Beiträge in diesem Band veröffentlicht sind, haben dazu beigetragen, für den notwendigen Diskussions-prozess um die (theoretischen) Überzeugungen, Annahmen und Werte, die PE prägen , einen offenen Raum zu schaffen. Der Band soll die Diskussionen in die sich bildenden hochschulübergreifenden Netzwerke hineintragen.

 

IZHD Hamburg (Hg.):
„Master of Higher Education“
Modellversuch zur didaktischen Professionalisierung von Hochschullehrenden

Die Mitarbeiter des Instituts entwerfen in diesem Band ein facettenreiches Bild dieses Studienangebots.

  • Praktikerinnen und Praktiker aus Wissenschaft und Weiterbildung finden beispielhafte Seminarkonzepte für Lehrveranstaltungen und Workshops.
  • Das curriculare Angebot und die institutionelle Ausstattung werden ausführlich beschrieben. Sie sind eine wertvolle Entscheidungsgrundlage für die systematische Planung hochschuldidaktischer Angebote.
  • Das methodische Vorgehen der Begleitforschung und Evaluation des Studiengangs wird detailliert dargestellt. Hier finden sich Hinweise und Anregungen für eine begleitende Forschung auch unter „Alltagsbedingungen“ der Hochschullehre.
  • Die Forschungsbeiträge zum Lehr-Lernbegriff und zur Lernkultur des interdisziplinären Studiengangs leisten einen Beitrag zur gegenstandsnahen Theoriebildung der hochschuldidaktischen Forschung.
  • Erfahrungen aus Online-Seminaren und Seminarangeboten zum „Blended-Learning“ tragen zur aktuellen Debatte des Verhältnisses von Hochschuldidaktik und E-Teaching / E-Learning bei.

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Anja Henseler:
Kosten- und Leistungsrechnung an Hochschulen
Einführung und Überblick -
insbesondere für Nicht-Ökonomen

In einigen Bundesländern ist die"KLR" schon eingeführt, in anderen steht sie vor der Tür. Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) wird in den Hochschulen auf allen Ebenen angewandt, und bestenfalls die Haushaltssachbearbeiter/innen kennen sich aus. Aber Dekane, Prodekane, Studiendekane, Institutsdirektoren usw.? Orientierung tut not.

Nicht nur die Verwaltungen - alle Wissenschaftler/innen sollten sich damit vertraut machen. Hier kommt die leicht verständliche Einführung, die zumindest zum Über-, wenig später hoffentlich zum Durchblick führt! Der unentbehrliche Ratgeber bringt das Wichtigste übersichtlich auf den Punkt.

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