Margarete Hubrath, Franziska Jantzen, Martin Mehrtens (Hg.):
Personalentwicklung in der Wissenschaft
Aktuelle Prozesse, Rahmenbedingungen und Perspektiven
Dokumentation
des 1. Bremer Arbeitsgesprächs zur Personalentwicklung
in der Wissenschaft
am
21./22. Februar 2005
Dem Thema
Personalentwicklung wird an Hochschulen und Forschungseinrichtungen
im deutschsprachigen Raum erst seit wenigen Jahren größere
Aufmerksamkeit zuteil. Entsprechende Programme und Maßnahmen
konzentrieren sich bislang vorrangig auf den Verwaltungsbereich.
Ansätze zu einer gezielten und auf eine systematische
und individuelle Förderung gerichteten Personalentwicklung
für Wissenschaftler/innen lassen sich hingegen nur vereinzelt
erkennen; Personalentwicklung reduziert sich allzu oft auf
punktuelle Weiterbildungsangebote. Die aktuellen Profilbildungsprozesse
im deutschen Wissenschaftssystem benötigen jedoch die
systematische Entwicklung und breite Förderung von Kompetenzen
der Wissenschaftler/innen, auch im Bereich der so genannten
soft skills.
Vor diesem Hintergrund haben die Universität Bremen und
unisupport / Institut für Hochschulberatung im Februar
2005 zu einer Standortbestimmung und einem intensiven Austausch
unter Experten über aktuelle Prozesse in der Personalentwicklung
für Wissenschaftler/innen eingeladen.
Im Fokus der Veranstaltung standen einerseits Fragen der inhaltlichen
Konzeption und begrifflichen Bestimmung einer gezielten wissenschaftlichen
Nachwuchsförderung: Was bedeutet und umfasst Personalentwicklung
in der Wissenschaft und wo liegen die Unterschiede zur Weiterbildung?
Welche Ziele werden damit verfolgt? Andererseits lag das Augenmerk
auf konkreten Ansätzen und Konzepten für wissenschaftsspezifische
Personalentwicklungsprozesse sowie der Rolle und Verantwortung
wissenschaftlicher Führungskräfte und der jeweiligen
Wissenschaftsinstitutionen in diesen Prozessen.
Dieser Band
präsentiert die Beiträge der Tagung und dokumentiert
darüber hinaus die sich daran anschließenden Diskussionen
im Verlauf des 1. Bremer Arbeitsgesprächs. Ein daraus entwickeltes
Resümee zeigt Perspektiven und weiterführende Fragestellungen
auf.