Wim Görts (Hg.):
Tutoreneinsatz und Tutorenausbildung
Studierende
als Tutoren, Übungsleiter, Mentoren, Trainer, Begleiter
und Coaches – Analysen und Anleitung für die Praxis
Wie können Tutorien Lernen fördern? Im Mittelpunkt
dieses Bandes stehen Konzepte für Tutorien, Übungen
und andere Lehr- und Beratungssituationen, in denen Studierende
andere Studierende begleiten. Die Akteure heißen Tutoren
und Tutorinnen, aber manchmal auch - je nach Einsatzgebiet
-Übungsleiter, Trainer, Coaches, Schreibbegleiter und
Mentoren. Zehn Autorinnen und Autoren, allesamt wissenschaftlich
Lehrende, zeigen, in welcher Art und Weise sie Studierende
dabei unterstützen, einen eigenen Zugang zur Wissenschaft
zu bekommen.
Dieser Zugang bezieht sich z.T. auf ein Studium, das sich
dem Diktat einer ausschließlichen Orientierung auf die
(behaupteten) Bedürfnisse des Arbeitsmarktes entzieht.
Dabei werden studentische Tutoren hinzugezogen, die sorgfältig
geschult sind. Besonderes Gewicht hat die Frage, wie die Tutoren
eine gemeinsame Vertrauensbasis mit den Studierenden schaffen
können, damit diese sich ermutigt fühlen,
vorgegebene Studienmuster und -inhalte in Frage zu stellen,
urteilsfähig zu werden und eigene Wege zu gehen.
Daneben geht es um die Feststellung des Erfolges von Tutorien,
um Hindernisse und Grenzen sowie um Auswertungen, die es erlauben,
auf eine Veränderung der Ausbildung zu schließen.
Lehrende, Tutorenausbilder, Bildungsexperten und Hochschuldidaktiker
finden Analysen zu Zielen, Aufgabenbereichen und Arbeitsweisen
von Tutoren und daraus entwickelte Schulungsprogramme für
die Tutoren oder vorausgeschickt für eine Ausbildung
der Ausbilder solcher Tutoren.